Bewegung als Mythologie der Moderne

Af Hulk & Walburga
  • transcript-Verlag
  • 2014
  • 242
  • eng
  • Udgave er ikke defineret
  • 9783839420089
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Schwung Wirbel und Elastizitat hatten Konjunktur in der Moderne. In Schreibstatten, Ateliers und Laboratorien waren bewegte Formen in Mode: eine dynamisierte Antike, der Vitalismus der auereuropaischen Welt, die filmische Malerei Tintorettos, Meereswellen und Propeller, das Tanzen der Kreativitat. Paul Valery bezeichnete Bewegung gar als neue Mythologie und evozierte so die asthetische und kulturphilosophische Energie, die das Thema dieses Buches ist.Walburga Hulk ruft mit Baudelaire, Flaubert, Taine und Valery poetische, kunstkritische, physikalische sowie physiologische Figuren und Spekulationen auf und kontextualisiert sie. Es zeigt sich: Eigensinnig, schillernd - und zuweilen dilettantisch - umspannen sie Stile und Problemfelder, die in den Universitaten bislang getrennt waren.