Mykotoxine: Zearalenon und seine Metabolite - Analytik mittels IAC-LC/MS-MS

Af Eckardt & Guido
  • Diplomica Verlag
  • 2011
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  • Sproget er ikke defineret
  • Udgave er ikke defineret
  • 9783842802919
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Ein auerst ernsthaftes Problem der landwirtschaftlichen Produktion stellt die Kontamination von Futtermitteln mit Mykotoxinen dar. Dabei kann die Gesundheit und vor allem die Leistungsfahigkeit der Nutztiere beeintrachtig sein. Daruber hinaus besteht ebenfalls eine Gefahrdung des Menschen durch Aufnahme von mykotixinhaltigen Lebensmitteln tierischer oder pflanzlicher Herkunft. Mykotoxine gewannen in den letzten 20 Jahren stndig an Bedeutung als Ursache fr Fortpflanzungsstrungen im Nutztierbestand. Dabei spielen die von Fusarienarten gebildeten Toxine Zearalenon (ZON) und Deoxynivalenol (DON) die grte Rolle. Eine starke Anreicherung und Verbreitung dieser Feldpilze ist die Folge ackerbaulicher Manahmen. So wird aus Zeit- und Kostenersparnis eine pfluglose Bodenbearbeitung bevorzugt. Die fehlende Tiefe dieser Bodenbearbeitungsmethode frdert das Pilzwachstum enorm. Weiterhin wird die Entwicklung der Pilze besonders von den klimatischen Bedingungen beeinflusst. Feuchte und warme Sommer sind ideale Voraussetzungen fr das Wachstum von Fusarien. Eine besonders ausgeprgte Empfindlichkeit gegenber Zearalenon zeigen Schweine. Dabei sind die klinischen Erscheinungen abhngig vom Geschlecht und dem Alter der Tiere. Dieses Buch beschftigt sich mit der Bestimmung von Zearalenon sowie seiner Metabolite a-Zearalenol und -Zearalenol im Gallensaft von Schweinen mittels LC/MS-MS. Ziel der vorliegenden Studie war es, eine bereits bestehende Standardmethode zur Probenaufarbeitung von Gallensaft durch Variation bei der Festphasenextraktion zu optimieren. Die dabei untersuchten SPE-Materialien und Methoden wurden hinsichtlich ihrer Effizienz, ihres Zeitbedarfs sowie ihrer Kosten verglichen und bewertet. Weiterhin wurde eine herkmmliche Detektionsmethode DAD durch die Massenspektrometrie ersetzt. Das verwendete Triple-Quadrupol-Massenspektrometer hatte verglichen mit der bisherigen Detektionsmethode eine 10.000fach hhere Messempfindlichkeit. Somit konnten die in dieser Studie untersuchten Fusarientoxine in weitaus geringeren Konzentrationen erfasst werden. Die Messung im MRM-Modus erlaubte dabei die eindeutige Identifizierung der Toxine und schliet die falsch-positive Bestimmung von Matrixbestandteilen aus.