Vom Abschied

  • transcript-Verlag
  • 2015
  • 242
  • DE
  • Udgave er ikke defineret
  • 9783839400753
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Sprache, Technik und Medien stellen das philosophiY sche Denken heute uberall in Frage. Dessen Traum der Vernunft scheint ausgetraumt. Vor allem die Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben jede Idee einer Versohnung obsolet gemacht. Der vorliegende Band fragt deshalb, was es heit, Abschied von der Philosophie zu nehmen. Doch zeigt er an Denkfiguren von Platon bis Derrida, dass die Philosophie den Abschied von sich selbst immer auch schon gedacht hat. Denn die Philosophie kreist um eine Differenz, die sich begrifflich nicht einholen lasst. Diese Differenz insistiert als Frage einer Ethik in jedem Begriff, der sich denken lasst. Auf ihr lasst sich kein System begrunden - weder philosophisch noch politisch oder technisch. Aber kein System entgeht ihr. Und dies macht den Abschied ebenso definitiv wie unabschliebar.