Wissen und Handeln in virtuellen sozialen Welten

  • VS Verlag fur Sozialwissenschaften
  • 2008
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  • DE
  • Udgave er ikke defineret
  • 9783531913261
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In den letzten funf Jahren habe ich mich sehr intensiv mit den Begriffen W- sen&quote; und Handeln&quote; beschaftigt. Neben der wissenschaftlichen Auseinanders- zung, die in dem vorliegenden Buch direkt nachvollziehbar ist, sind mir, uber disziplinspezifische Bezuge hinaus, Aussagen aufgefallen, die uber ihre Besch- tigung mit Wissen&quote; und seinem Bedeutungshorizont auf mehreren Ebenen - vermittelte Beziehungen zu diesem Thema herstellen. Die Zitate kreisen um Fragen der Fassbarkeit von Wissen, dessen Handlungsbezuge und -relevanzen, aber auch um die Grenzen von Wissen, Verstehen und Praxistransfer. Im Laufe der theoretischen und empirischen Bearbeitung des Themas Wissen und H- deln in virtuellen sozialen Welten&quote; werden diese Beziehungen deutlich, wora- hin ich im Schlusskapitel auf die Aspekte der Zitate illustrierend zuruckgreife. Zu wissen, was man wei, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.&quote; (Konfuzius) Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen begrenzt.&quote; (Albert Einstein) Es ist nicht genug, zu wissen, man mu auch anwenden; es ist nicht genug, zu w- len, man mu auch tun.&quote; (Johann Wolfgang von Goethe) Man mu viel gelernt haben, um uber das, was man nicht wei, fragen zu konnen.&quote; (Jean-Jacques Rousseau) Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelost werden will.&quote; (Galileo Galilei) Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rucken; sie beleuchtet stets nur das Stuck Weg, das wir bereits hinter uns haben.&quote; (Konfuzius) Eine Idee mu Wirklichkeit werden konnen, oder sie ist nur eine eitle Seifenblase.&quote; (Berthold Auerbach)