Sheroes

  • transcript-Verlag
  • 2015
  • 124
  • DE
  • Edition not defined
  • 9783839402313
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Die virtuelle Heldin Lara Croft ist das prominenteste Beispiel fur die kunstlichen Frauenfiguren der 1990er Jahre. Heute ist Lara nun nicht mehr allein, sie hat Schwestern bekommen. Die Computerspiele mit weiblichen Heldinnen zeigen, dass trotz der Existenz der kulturellen Codierung von Geschlecht im Rahmen einer kulturindustriellen Herstellung der Spiele Variation, Veranderung und individuelle Aneignung moglich sind. Die hier prasentierten exemplarischen Analysen der Spiele zeigen, dass in den mannlich konnotierten Alltagsbildern sehr wohl Identifikationsangebote fur das Weibliche existieren konnen.